Leserbrief zu dem Artikel „Rückzieher der Grünen“ in der AZ vom 16.Mai 2018.

 
Ihre Berichterstattung endet mit einem Zitat des Bürgermeisters Dr. Franke, in dem er  die Notwendigkeit des
Verkaufes von Baugrundstücken mit dem Wunsch nach zukünftigen Investitionen begründet.
 
Die Diskussion über die Behauptung, dass nur der Verkauf von Baugrundstücken eine Weiterentwicklung Bienenbüttels möglich macht, flammt immer wieder auf, wenn es um die Ausweisung von neuen Bauflächen geht, wie jetzt
das „Kuhlfeld“ in Steddorf.
Es stellt sich also die Frage: Bleibt am Ende tatsächlich eine Summe über, die für Investitionen genutzt werden kann?
 
Hierzu ein aktuelles Beispiel:
Im Doppelhaushalt Bienenbüttels 2017/2018  sind außerordentliche Erträge in einer Größe von 600.000 € aufgeführt.
Es handelt sich hier um die verbleibende Summe des Verkaufes der Baugrundstücke im Wellkamp II. 
Bei verkauften 38 Grundstücken, durchschnittliche Größe ca. 900 m2 mit einem Preis je m2 von im Mittel 75 €
kommt eine erhebliche Einnahme zusammen.
Nach Abzug von Planungskosten, Schaffung der Infrastruktur und Erschließung verbleiben also 600.000 €.
Wir bewegen uns somit in einer Größenordnung von 20-25 %, die als außerordentliche Erträge verbucht werden können.
 
Bei dem geplanten neuen Baugebiet „Kuhlfeld“ handelt es sich um ca. 90.000 m2.
Wenn wir von von den gleichen Grundstücksgrößen ausgehen und 60 Baugrundstücke mit einem Preis von 100 €
annehmen, kommt wie im Beispiel „Wellbruch II“ eine  ebenfalls  große Summe zusammen.
 
Setzen wir das gleiche Verhältnis von Verkaufserlös und außerordentlicher Ertrag voraus, wird, 
die übrig bleibende Summe nicht einmal die Kosten für den Grunderwerb durch die Gemeinde decken.
 
Das eine in dieser Form gewünschte Siedlungsentwicklung auch weitere Kosten im Bereich der Kinderbetreuung
und der gemeindlichen Infrastruktur nach sich zieht, erlebt die Gemeinde Bienenbüttel seit Jahren. 
 
Um gewünschte Investitionen zu realisieren ist der Verkauf von Baugrundstücken aus meiner Sicht nicht geeignet.
 
R.Schelle-Grote,
Bienenbüttel
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Unterschriftenliste – Erstellung einer Baumschutzsatzung

Angesichts des extrem unsensiblen Umgangs mit dem Naturgut Baum
(Fällungen), fordern wir die Erstellung einer Baumschutzsatzung für die Gemeinde Bienenbüttel.

Hier die Liste zum download

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PRESSEERKLÄRUNG der Fraktion Bündnis90/DieGrünen im Gemeinderat Bienenbüttel: Die Gemeinde Bienenbüttel plant ein weiteres Baugebiet  in Bienenbüttel-Steddorf.

Die Fraktion Bündnis90/DieGrünen im Gemeinderat von Bienenbüttel hat sich bisher, anders als in der Vergangenheit, nicht gegen diese Planung ausgesprochen.
Wir haben stattdessen unsere Erwartung zum Ausdruck gebracht, dass es sich hier hoffentlich um das letzte große Erweiterungsgebiet handelt.

In einer Vorlage der Gemeineverwaltung im Zusammenhang mit diesem geplanten Baugebiet, wird auch erwähnt, dass eine Entlassung dieser Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet (LSG)  Süssing notwenig ist.
Diesen Tatbestand haben wir bisher leider übersehen. In den bisherigen Vorlagen wird die Entlassung aber benannt.
Aus diesem Grunde ziehen wir unsere Zustimmung zu der Planung eines neuen großen Baugebietes im Bereich des LSG-Süssing zurück.

Wir haben uns schon vor einigen Jahren gegen Entlassungen aus dem LSG Süssing, als die Aufstellung von Windkraftanlagen geplant wurde,  ausgesprochen.
Landschaftsschutzgebiete haben für uns einen bestimmten Wert und es sollte nicht bei jeder gewünschten Siedlungsentwicklung  zu Herausnahmen von Flächen führen.
Aus einer Auflistung des Landkreises Uelzen ist zu erkennen, dass Herausnahmen offensichtlich auf Wunsch der Gemeinden , häufig beschlossen  werden.
So 1987 Flächen in Hanstedt I,  1995 Flächen in Bienenbüttel-Steddorf,  2001 Flächen in Gemarkung Bienenbüttel, 2008 wieder Flächen in Bienenbüttel und 2018 in Ebstorf und eine kleine Fläche wieder in Bienenbüttel.

Da stellt sich für uns schon die Frage nach der Ernsthaftigkeit mit der wir von Landschaftsschutzgebieten sprechen, wenn diese immer wieder verkleinert werden.
Wir müssen uns  darüber im Klaren sein, dass eine Herausnahmen nicht nur zu einer optischen Veränderung der Landschaft führt, sondern dass nach der Herausnahme aus dem LSG diese Flächen zu großen Teilen versiegelt werden.  Diese Flächen stehen einer natürlichen Entwicklung nicht mehr zur Verfügung.

Das  Landschaftsschutzgebiet Süssing sollte daher nicht weiter verkleinert und zerstückelt werden.

Wir werden die weitere Planung an dem Baugebiet „Kuhlfeld“ nicht unterstützen.

Fraktion Bündnis90/DieGrünen im Gemeindrat Bienenbüttel

R.Schelle-Grote

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Bebauungsplan-Änderung „Eggers“

Sehr geehrter Herr Dr.Franke, sehr geehrte Frau Heitmann,
 
die Fraktion Bündnis90/DieGrünen hat sich während der letzten Fraktionssitzung u.A.
mit der geplanten B-Planänderung „Eggers“ beschäftigt.
 
Die angesprochene Fläche wurde in der Aufstellung des Arbeitskreis Flächennutzungsplan aufgenommen. Dies ersetzt aus unserer Sicht aber noch keinen politischen Beschluss. Insofern kann die von ihnen angesprochene „Entholzung“ noch nicht umgesetzt werden.
 
Aus unserer Sicht sollte vor einem Beschluss zur Änderung des B-Planes eine Prüfung erfolgen, die folgende Fragen
beantwortet:
 
-Ist diese Fläche als Stellplatzfläche geeignet?
-wie kommen die Fahrzeuge auf die Fläche? Ein direktes Fahren auf den Stellplatz , also imWinkel von 90° zur Straße erscheint uns nicht möglich, zumal sich hier ein Gehweg befindet und der Gegenverkehr aus dem Tunnel zu berücksichtigen wäre.
-eine Zufahrt von oben (also hinter den Fahrradstellplätzen beginnend) würde in einer notwendigen Breite von 6,00 m
nicht möglich sein.
-Wenn eine  Längsaufstellung geplant ist, wäre der Gehweg zu verschieben und die einparkenden Fahrzeuge
hätten mit Gegenverkehr zu rechnen.
-Mit welcher Anzahl an Stellplätzen rechnet die Verwaltung?
-Soll der vorhandene Wasserlauf aufwendig gedeckelt werden ?
-Kann die Gemeinde Ausgleichsflächen vorweisen?
 
Grundsätzlich stellen wir uns die Frage, ob der städtebauliche und auch der ökologische Einschnitt im Verhältnis steht zu einer geringen Anzahl an Stellplätzen. 
Bei der derzeitigen Grünfläche handelt es sich um die einzige nennenswerte Grünfläche im Ortszentrum mit hohen Bäumen.
Nachdem im Rahmen der Sanierung der Bahnhofsstrasse die Linden entfernt wurden, würde nun auch die letzte Grünfläche verschwinden.
 
Wir bitten die Verwaltung zu prüfen, ob die Möglichkeit von Übergangslösungen realisiert werden kann.
An der  Georgstraße befinden sich neben der Fahrbahn Flächen, die möglicherweise für Stellflächen geeignet sind.
(Eigentümer DB ?)
Wäre es denkbar von Edeka einige Stellplätze anzumieten?
Steht die Fläche gegenüber dem ehemaligen JUZ zur Verfügung?
 
Die  angespannte  Stellplatzsituation ist ein reales Problem und wir wünschen uns, dass  der öffentliche Nahverkehr noch mehr als bisher angenommen wird. Trotzdem sollten wir unbefriedigende Teillösungen vermeiden.
 
Im Rahmen der Erstellung eines Stellplatzkonzeptes für die Gemeinde Bienenbüttel sollten wir  befriedigende Lösungen
erarbeiten.
Dieses wäre ein weiteres Thema für den AKFN.
 
Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Schelle-Grote
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Am 15.Oktober wählen gehen! Am besten Grün !

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LESERBRIEF zum Artikel in der AZ ( Allgemeine Zeitung Uelzen) vom 27.09.2017 „Wachstum ist wichtig“

Als Mitglied im Arbeitskreis Flächennutzungsplan (AKFN) für Bienenbüttel erscheint es mir doch notwendig
einige Ergänzungen anzufügen. Nach der Lektüre des Artikels vom 27.09.2017 kann der Eindruck entstehen,
dass der AK möglich Flächen ausgesucht hat und jetzt werden zügig neue Baugebiete umgesetzt.
Während der letzten AK-Sitzungen  haben zwei Fraktionen schriftlich dargelegt, dass mit der Erfassung von
möglichen zu bebauenden Flächen nur ein erster Schritt getan wurde.
Das Bild eines zukünftigen Bienenbüttels muss erst noch gezeichnet werden.
Die Weiterentwicklung Bienenbüttels auf die Ausweisung neuer Baugebiete zu reduzieren  erscheint
mir falsch.
Ich möchte daran erinnern, dass der AK gegründet wurde nach erfolreichen Protesten gegen die
Ausweisung von neuen Baugebieten.  Mit dem Arbeitskreis haben  Bürger ein Mitspracherecht
außerhalb der Gremien und Ausschüsse ereicht. Das gab es vorher nicht!
Insofern glaube ich auch, dass der Bürgermeister Dr. Franke sicherlich wieder auf Widerstand
stoßen wird, wenn es um die Ausweisung großer Flächen für Baugebiete  gehen wird.
Die weiter Versiegelung von Flächen, täglich ca. 70 ha in Deutschland, die weitere Produktion von
Pendlerströmen in die Metropolen (CO2 Ausstoß) und die unbezahlbaren Wohnungen in den Städten,
sind nur einige Gründe die Formel von „Wachstum ist wichtig“ kritisch zu hinterfragen.
Die von Dr. Franke aufgebaute Drohkulisse, „schließende Geschäfte“ und  abziehende Arztpraxen“ ist
wenig taulich für eine Diskussion über die Zukunft eines Ortes wie Bienenbüttel. 
Da sollte uns schon etwas mehr einfallen als das doch sehr schlichte „Wachstum an sich ist etwas positives“.
 
R.Schelle-Grote,
Bienenbüttel
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EINLADUNG zu einer naturkundlichen Wanderung

 

Liebe Freunde,

Die Grünen in Bienenbüttel laden auch in diesem Jahr wieder
zu einer naturkundlichen Wanderung  ein. Unsere kleine Wanderung
soll uns  in die Nähe des  Vierenbaches  führen.

Die fachkundige Führung übernimmt wieder Elke Benecke .

Wir treffen uns am Sonntag, den 02.April 2017  frühmorgens um 8.30 Uhr 
an der Ecke Hohnstorferstraße/Pastorenkoppel.

Mit besten Grüßen bis zum 02.April

Die Grünen in Bienenbüttel

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Presseerklärung zum  Arbeitskreis Änderung des Flächennutzungsplanes

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  24.10. 2016

Während der letzten Sitzung des Verwaltungsausschusses und auch während der Ratssitzung  am 20.10.2016 wurde über die Einrichtung eines Arbeitskreises, der sich mit der Weiterentwicklung Bienenbüttels beschäftigen soll kontrovers diskutiert.
Es erscheint uns notwendig, noch einmal auf die Aufgaben und auch die  Zusammensetzung des Arbeitskreises aus unserer Sicht  einzugehen.
Die Forderung einen  Arbeitskreis einzurichten wurde im Zusammenhang mit der  geplanten Veränderung des Flächennutzungsplanes für einen Bereich zwischen Bienenbüttel und Hohnstorf   erhoben. Kritisiert wurden das planlose Vorgehen der Verwaltung und eine Beschlussfassung, die  an der Öffentlichkeit vorbeigeht.  Der Aufstellungsbeschluss für diesen Bereich wurde mit den Gegenstimmen der Grünen beschlossen.  Weiterlesen

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Wir laden ein: Zu einem naturkundlichen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet „Vierenbach“ in Bienenbüttel.

Wir laden ein:

Zu einem naturkundlichen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet „Vierenbach“ in Bienenbüttel.
Die fach- und sachkundige Führung erfolgt durch Elke Benecke, NABU – Uelzen e.V. und Wolfgang Korte aus Bienenbüttel.

Samstag den 03.09.2016 um 15.00 Uhr 

Treffpunkt: Ortsausgang Bienenbüttel, Hohnstorfer Straße.
(Fahrräder können in unmittelbarer Nähe abgestellt werden)

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Presseerklärung der Fraktion Bündnis90/DieGrünen im Gemeinderat Bienenbüttel – 21.8.2016

Der Bauausschuss der Gemeinde Bienenbüttel hat am Donnerstag den 18.08.2016 einstimmig die Vorlage  der Verwaltung  für einen Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplanes für ein weiteres Baugebiet in Hohenbostel abgelehnt.
Vorausgegangen waren starke Proteste von Anliegern in Hohenbostel.

Beschlossen wurde stattdessen  ein Aufstellungsbeschluss für die gesamte Gemeinde Bienenbüttel. Dieser soll die Grundlage für einen Arbeitskreis bilden, der sich mit der weiteren Entwicklung von Bienenbüttel auseinandersetzt. Der Arbeitskreis wird sich zwangsläufig mit der Frage nach neuen Baugebieten oder Alternativen dazu auseinandersetzen.
Mit diesem Beschluss wurde ein Wunsch der Grünen in Bienenbüttel umgesetzt, der bereits bei der Diskussion über den Aufstellungsbeschluss für ein mögliches Baugebiet zwischen Bienenbüttel und Hohnstorf vorgetragen wurde.
Unsere Argumente wurden damals nicht ernst genommen, es gab aber auch keinen nennenswerten Widerstand unter den Anwohnern.  Also wurde sehr schnell und ohne große Beteiligung der Anwohner der Beschluss getroffen.
Diesmal war es anders, der Widerstand der Anwohner war stark. Auf einmal wurden die Argumente, die wir vor einem Jahr vorgetragen hatten, von der KA formuliert und als Antrag vorgelegt.
Festzuhalten ist, dass bereits ein Antrag den Aufstellungsbeschluss zu verhindern vorlag.
Aber da wir in Wahlkampfzeiten leben, musste die KA einen eigenen Antrag formulieren.
Handelt es sich dabei um einen Sinneswandel oder schlicht um Opportunismus angesichts der bevorstehenden Kommunalwahl?
Diese Frage werden die WählerInnen für sich beantworten.
Überrascht hat uns der Rückzug der CDU.  Vermutlich wollten sie bei einer Kampfabstimmung nicht als einzige „Unbelehrbare“ dastehen.

Die AnwohnerInnen in Hohenbostel haben gezeigt, dass BürgerInnen etwas bewegen können.

Fraktion Bündnis90/Die Grünen
Im Gemeinderat Bienenbüttel
Reinhard Schelle-Grote

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